ENERGIEBERATUNG / ENERGIEEFFIZIENZ

Alle nicht grundlegend sanierten Gebäude im Bestand haben in Hinblick auf den Energieverbrauch erhebliches Nachbesserungspotential auf dem Gebiet der Gebäudehülle und der Haustechnik. Dies gilt für Wohngebäude ebenso wie für Nichtwohngebäude.

Aber nicht nur Massnahmen die grössere Investitionen erfordern bringen Erfolge, auch geringinvestive Massnahmen helfen, den Energieverbrauch zu senken. Zum Nutzen ihres Geldbeutels und der Umwelt.

Auch und gerade die Änderung des Nutzerverhaltens bietet viel Potential die Energiekosten zu senken. Vom Abschalten des Bildschirms ihres Computers in der Mittagspause bis zum richtigen Lüften der Räume gibt es eine ganze Reihe von Massnahmen die gar keine oder wenig Investition erfordern.

Lassen Sie sich von uns beraten, egal ob es sich um ein Einfamilienhaus oder eine Produktionsstätte handelt, welche Potentiale sich für Sie eröffnen, Ihre finanziellen Resourcen zu schonen.

Attraktive Fördermöglichkeiten der kfW (für Nichtwohngebäude) und der bafa (für Wohngebäude) schon für die Energieberatung helfen, den finanziellen Aufwand für Sie zu reduzieren.

Auch im Zuge der späteren Ausführung einiger Massnahmen werden Sie von staatlichen Förderprogrammen unterstützt. Die geschieht zu Beispiel über die kfW-Privatkundenbank (Wohngebäude) oder die kfW-Mittelstandsbank (Kleine und Mittlere Unternehmen KMU).

Die kfw-Bank bietet Ihnen attraktive Förderungen, wenn Sie Ihr Gebäude sanieren wollen oder neu bauen. Je nach Standard der erreichten Energieeffizienzklasse werden die Förderungen gestaffelt.

 

Zudem vergibt die KfW nach Abschluss der Massnahmen einen Fachplanungs,- und Baubegleitungszuschuss in Höhe von 50% (max. 4.000€). Ab 01.04.2016 gilt dies auch für Neubauten. Voraussetzung ist die Listung des Büros in der "Energie-Effizienz-Expertenliste" der KfW.

 

 

Erfüllung der EnEV
15% besser als EnEV
30% besser als EnEV
45% besser als EnEV

Sowohl im Bereich des Neubaus wie in der Bestandsgebäudesanierung stellt die kfW auf ihrer Internetseite eine Liste mit Energie-Effizienz-Experten zur Verfügung.

Auch unser Büro wird auf dieser Liste geführt. Somit profitieren Sie davon, alle Architektenleistungen für das Gebäude und auch die energetische Bewertung aus einer Hand zu bekommen. Es gibt keine Reibungsverluste, der Abstimmungsaufwand entfällt und Sie sparen dadurch Kosten.

Bei einer Energieberatung beziehungsweise einer Energieeffizienzberatung wird nach einer Gebäudebegehung ein Beratungsbericht erstellt, der alle Bereiche der Gebäudehülle und der haustechnischen Anlagen einer gründlichen Analyse unterzieht.

Im Bericht, der mit Ihnen persönlich besprochen wird, erfahren sie, welche Möglichkeiten sich ergeben, was wirtschaftlich ist, welche Investitionen Sie tätigen müssen und mit welchen Amortisationszeiten Sie vermutlich zu rechnen haben.

Die Energieeffizienzberatung berücksichtigt darüberhinaus auch Ihr individuelles Verbrauchsverhalten und zeigt auf, wo Einsparungen möglich sind die auch Produktionsprozesse betreffen.

Die Beratung wird produkt,- und herstellerneutral erfolgen.

FÖRDERMÖGLICHKEITEN:

 

Energieberatung für Wohngebäude:

 

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa) bietet seit vielen Jahren eine Beratungsförderung (vor-Ort-Beratung) an. Diese gilt für Wohngebäude die unter anderem folgende Kriterien zu erfüllen haben:

  • Bauantrag vor 31.01.2002
  • Gebäudehülle anschliessend zu nicht mehr als 50% verändert
  • derzeit zu mehr als 50% Wohnzwecken dienend
  • Beratung bezieht sich immer auf das gesamte Gebäude

 

Die Förderhöhe beträgt derzeit 60% der Beratungskosten (max. 800 €) für Ein,- und Zweifamilienhäuser und 1.100 € für Häuser mit mindestens 3 Wohneinheiten.

Zusätzlich werden noch Boni ausgezahlt für Thermografieaufnahmen und Luftdichtheitsprüfungen.

Es sind weiterhin genügend Fördermittel vorhanden.

Energieberatung und Energieeffizienzberatung für Nichtwohngebäude:

 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfW) bietet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine Förderung der Energieeffizienzberatung an.

 

KMU nach EU-Definition sind folgende Unternehmen:

 

Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die

  • weniger als 10 Mitarbeiter und
  • einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. Euro haben.

Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die

  • weniger als 50 Mitarbeiter und
  • einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. Euro haben.

Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die

  • weniger als 250 Mitarbeiter und
  • einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro haben.

 

Folgende Fördersummen sind vorgesehen:

 

  • Unternehmen erhalten für die ein- bis zweitägige Initialberatung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 80 % des vereinbarten Tageshonorars (maximal 640 Euro pro Beratungstag bei einer maximalen Bemessungsgrenze von 1.600 Euro).
  • Unternehmen erhalten für die Detailberatung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 60 % des maximal förderfähigen Tageshonorars (maximal 480 Euro pro Tag), bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 8.000 Euro.
  • Das maximal förderfähige Tageshonorar bei Initial- und Detailberatung beträgt 800 Euro.
  • Initial- und Detailberatung können unabhängig voneinander beantragt werden.

Lassen Sie sich von uns unverbindlich und kostenlos informieren, welches Förderangebot zu Ihrem Gebäude passt.